QSR - Qualitätssicherung mit Routinedaten

Harte Fakten für die Suche nach der passenden Klinik

Steht eine geplante Operation bevor, möchte sich jeder bestens aufgehoben wissen. Bei der Suche nach einem passenden Krankenhaus spielen Faktoren wie die Nähe der Einrichtung zum Wohnort, die Ausstattung der Räume, die Freundlichkeit des Pflegepersonals und das Engagement der Ärzte eine wichtige Rolle.

Patient vor dem Computer

Viele dieser Faktoren sind allerdings von der subjektiven Wahrnehmung des Patienten abhängig. Nicht so die Qualität der Behandlung. Diese kann mit Hilfe von statistischen Verfahren gemessen und bewertet werden.

QSR ist ein solches Verfahren, das einen fairen Vergleich der Behandlungsqualität ermöglicht. Das Kürzel steht für Qualitätssicherung mit Routinedaten. Es gehört zu den verlässlichsten Qualitätssicherungsverfahren Deutschlands. Das Besondere an QSR ist, dass die Qualität einer stationären Behandlung langfristig, das heißt über den Tag der Entlassung hinaus, gemessen wird. Das ist hierzulande bislang einzigartig.

 

Orientierungshilfe für Patient und Arzt

Arzt-Patienten-Gespräch

Anwendung findet das Verfahren unter anderem im AOK-Krankenhausnavigator, in dem Ergebnisse von ausgewählten stationären Behandlungen anhand möglicher Komplikationen (Indikatoren) bewertet werden.

Patienten finden dort Informationen darüber, bei welchen Eingriffen eine Klinik überdurchschnittliche, durchschnittliche oder unterdurchschnittliche Behandlungsqualität aufweist.

Patienten können sich anhand der QSR-Ergebnisse orientieren, wenn sie sich über die Qualität von Krankenhäusern informieren und das passende Krankenhaus für eine stationäre Behandlung finden wollen. Einweisende Ärzte können die QSR-Bewertungen nutzen, um die Behandlungsergebnisse von Krankenhäusern zu vergleichen und ihre Patienten bei der Suche nach der für sie passenden Einrichtung besser zu beraten.